2-Tageswanderung: Grimentz – Cabane des Becs de Bosson
Eckdaten
17.2 km
6:20 h
1041/922 m
2 / 5
5 / 5
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Etappe 1 : Bendolla – Cabane des Becs de Bosson
6.3 km
3:05 h
855/3 m
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Die technisch eher leichte Wanderung zur Cabane des Becs de Bosson beginnt an der Bergstation Bendolla oberhalb von Grimentz. Von hier aus geht es grossenteils durch das Skigebiet hinauf zur Hütte. Das Wetter meint es nicht sehr gut mit uns, aber immerhin können wir einige Murmeltiere beobachten. Zum Col des Becs de Bosson hin wird der Anstieg etwas steiler. Ab dem Pass verabschieden wir uns von der mit Skiliften gespickten Landschaft und entdecken die pure Natur. Von hier aus erhalten wir mit dem Bergpanorama schon einen Vorgeschmack darauf, was uns in der Hütte erwartet.
Neben uns übernachten an diesem Abend nur zwei weitere Personen in der Cabane, und so haben wir das 12-Bettzimmer ganz für uns allein. Bis zum Sonnenuntergang ziehen immer wieder dicke Wolkenwände auf und lassen uns nur ab und zu Bruchteile der Landschaft erhaschen. Das Wetter wird dann allmählich besser. Kurz vor Sonnenuntergang begeben wir uns zum etwas erhöhten Aussichtspunkt hinter der Hütte. Die Aussicht von hier ist wahrlich eindrücklich und der Grund dafür, warum man in einer Berghütte übernachten sollte. Im Südosten reihen sich Weisshorn (4505m), Zinalrothorn (4221m), Ober Gabelhorn (4063m) und Dent Blanche (4357m) aneinander. Im Südwesten reicht die Sicht bis zum Grand Combin-Massiv (4309m), den gut erkennbaren Aiguilles Rouges, den Dents du Midi und insbesondere dem Mont Blanc (4808m) und den scharfkantigen «Aiguilles» um ihn herum.
Etappe 2 : Cabane des Becs de Bosson – Barrage de Moiry
10.9 km
3:15 h
186/919 m
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Noch vor dem Morgenessen fallen die ersten Sonnenstrahlen auf die umliegenden Berggipfel. Insbesondere der Mont Blanc (4808m) wird im Morgenlicht wunderschön in Szene gesetzt.
Die zweite Etappe ist wesentlich schöner und wilder als der Aufstieg durch das Skigebiet am Vortag. Zu Beginn ist der Abstieg etwas steil. Beim Pas de Lona entdecken wir gleich neben dem Wanderweg zahlreiche Edelweiss-Blumen. Vorbei am schönen Lac de la Lona geht es dann nochmal kurz nach oben zum Basset de Lona. Nun beginnt der Abstieg in Richtung Lac de Moiry. Bald schon erblicken wir den Stausee und den Moiry-Gletscher im Hintergrund. Der Weg zur Staumauer, dem Ziel der Wanderung, ist sehr einfach zu begehen und wir geniessen die tolle Berglandschaft, die wir an diesem Wochentag Mitte September ganz für uns zu haben scheinen.
